Samuel Hahnemann

Hahnemann gilt als Begründer der Homöopathie; er wurde am 10. April 1755 in Meißen (Sachsen) geboren. Nach seinem Medizinstudium, welches er sich durch Übersetzungen medizinischer und physiologischer Werke finanzierte, bildete er sich auch als Chemiker und Apotheker aus. Somit erwarb er sich ein umfangreiches Wissen über das medizinische Weltbild seiner Zeit. Unzufrieden als Arzt mit den damals vorherschenden Heilmethoden bestehend aus Aderlässen, Abführ- und Brechkuren und Gabe von giftigen Substanzen war er auf der Suche nach einer Heilkunst, die den Organismus stärkte und nicht schwächte. Durch Geschick, akribisches Arbeiten und Fleiß begründete er eine völlig neue Heilmethode, die Homöopathie. Im Laufe seines Lebens verfasste er mehrere Schriften, darunter 1810 sein Hauptwerk „Organon der rationellen Heilkunde“. Am 2. Juli 1843 starb Hahnemann im Alter von 88 Jahren in Paris. Seinen Zeitgenossen, die an seiner Lehre zweifelten, erwiderte er: "Macht’s nach, aber macht´s genau und sorgfältig nach, und Ihr werdet sie auf jedem Schritte bestätigt finden."


Homöopathie

 

Der Begriff Homöopathie setzt sich aus den griechischen Wörtern "homoion" (= "ähnlich") und "pathos" (= "Leiden") zusammen und wurde von Hahnemann ins Leben gerufen. Namensgebende Grundlage dafür ist das Ähnlichkeits- oder Simileprinzip (lat: „similia similibus curentur“ - Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden"), eine der Grundprinzipien der klassischen Homöopathie.

 

Demnach wird eine Arznei auf solche Symptome hin verschrieben, die sie ähnlich auch selbst erzeugen kann - nämlich dann, wenn ein Gesunder das Mittel oder die Ausgangssubstanz ausreichend lange und in entpsrechender Dosis zu sich nimmt. So wird z.B. das homöopathische Mittel Coffea u.a. bei Herzklopfen und Schlaflosigkeit verschrieben - dieselben Symptome, die bei übermäßigen Kaffeekonsum auftreten können.

 

Klassisch

 

Im Laufe der Zeit breitete sich die Homöopathie weit über die Grenzen Deutschlands hinweg bis nach USA, Südamerika und Indien aus, wo sie heute offiziell in das Gesundheitssystem integriert ist und an Universitäten gelehrt wird. Auf ihrem Weg unterlag sie vielen Einflüssen, wodurch sich verschiedene Strömungen entwickelten, die sich teilweise weit in iher Methodik voneinander unterscheiden.

 

Die Klassische Homöopathie beruft sich auf die Lehren Hahnemanns und die sich daran orientierende Weiterentwicklung der Methode. Zu den Grundprinzipien zählen das Ähnlichkeitsprinzip, eine fachgerechte Arzneimittelprüfung, die Gabe von Einzelmitteln und die gewissenhafte Herstellung der Arznei, das sogenannte Potenzieren und Dynamisieren. Dabei wird die Ausgangssubstanz verdünnt und zwischen den einzelnen Verdünnungsschritten verschüttelt. Hinzu kommt eine fachspezifische Anamnese als Voraussetzung für eine indviduelle Arzneiverschreibung.

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